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Gebackener veganer Cashewmozzarella

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Vielleicht kennst du schon mein Rezept für köstlichen veganen Mozzarella?
Das hier ist die ultimative, knusprige Weiterentwicklung davon.
Die Idee für die leckeren Päckchen habe ich schon Ende 2014 bei Lea Greens Blog „Veggies“ entdeckt und fand sie einfach genial.
Damit der „Käse“ sich perfekt panieren lässt und in der Pfanne gebraten oder frittiert werden kann, ohne seine Form zu verlieren oder zu zerlaufen, wird er in geschmacksneutrale Reispapierblätter eingewickelt.
So lassen sich die Päckchen auch wunderbar vorbereiten und im Kühlschrank bereitstellen, damit sie ganz frisch und knusprig gebacken, serviert werden können zum genießen.

Inzwischen gibt es auch einige fertige, vegane Mozzarellavarianten zu kaufen.
Ich habe bisher allerdings keine von ihnen probiert, kann also nicht sagen wie es das Endergebnis in Geschmack und Konsistenz beeinflusst.
Den Cashewmozzarella selbst zu machen ist zudem natürlicher und kostengünstiger.

Zutaten

Cashewmozzarella nach diesem Rezept (ergibt rund 500g)

4-6 Reispapierplatten , je nach gewünschter Größe der Päckchen (meine haben einen Durchmesser von 22cm)

Für die Panierung:
70g Mehl
70g Wasser
1/2 TL Salz
Nach Belieben etwas süßes Paprikapulver (oder andere Gewürze zum Aromatisieren)

Etwa 60g Paniermehl

Zubereitung

 


Eine ausreichend große Schüssel mit Wasser füllen und eine Reispapierplatte zum Einweichen hineingeben.
Die Arbeitsfläche befeuchten und das weiche Reispapier vorsichtig darauf ausbreiten.
Gleich die Nächste zum Einweichen in die Schüssel geben.

 


Den Cashewmozzarella daraufgeben, leicht zusammendrücken und eckig formen.

 


Das Reispapier erst oben und unten, dann jeweils die beiden Seiten nach innen einschlagen.


Das fertige Päckchen mit den Faltkanten nach unten auf einen Teller legen.
So fortfahren, bis der komplette Mozzarella verarbeitet ist.

 

Für die Panierung alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren. Das Paniermehl auf einen Teller geben.

 


Ich nehme nun nacheinander die Päckchen in die Hand und verteile den flüssigen „Kleber“ mit dem Löffelrücken gleichmäßig auf der einen Seite und an den Rändern.
Dann lege ich das Päckchen mit der bestrichenen Seite in das Paniermehl und bestreiche nun die Rückseite dünn und gleichmäßig.
Danach wende ich das Päckchen mehrmals, bis die Paniermehlbrösel es gleichmäßig ummanteln und lege es auf einen bereitgestellten Teller.

 

Zuletzt müssen die köstlichen Päckchen nur noch in ausreichend pflanzlichem, hitzestabilen Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze, goldbraun gebraten oder ausgebacken werden.
Am Besten schmecken sie noch warm und knusprig frisch. Aber auch kalt oder am Folgetag aufgewärmt sind sie immernoch sehr lecker.

 

Ich serviere sie am liebsten mit einem knackigen, bunten Salat und Preiselbeeren, einem fruchtigen Chutney oder Konfitüre.
Aber auch in einem Brötchen mit leckeren Soßen, Salat, Rohkost,Früchten… nach Geschmack ergänzt, wird daraus ein leckerer Burger.

 

 

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