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Gerstengras – ein heimisches Superfood

Gerstengras sind die grünen Halme, die aus gepflanzten Gerstenkörnern wachsen.
Gerste gehört zu den Süßgräsern und ist natürlicherweise glutenfrei.
Obwohl das Gras der Gerste recht unscheinbar zu sein scheint, enthält es so eine einzigartige Kombination an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, wie es in kaum einer anderen Pflanze zu finden ist.

Das macht Gerstengras nicht nur zu einem äußerst wertvollen Lebensmittel, sondern auch zu einem wirkungsvollen Heilmittel.

Ich bin 2015 auf Gerstengras aufmerksam geworden, durch gesundheitliche Probleme mit meinem Darm.
Es wurde eine Entzündung diagnostiziert, unter der ich schon etwa ein Jahr lang wiederkehrend, mit mehr oder weniger starken Symptomen gelitten hatte.
Rückblickend vermute ich, dass der Einfluss von sehr hohem psychischer Druck, vermehrten oft selbstgesteuerten Stressmustern durch Perfektionismus und die Schwangerschaft mit meiner Tochter zusammenkamen.
Mein Körper einfach aus dem Gleichgewicht geraten war.
Das äußerte sich zunächst sanft, dann immer drängender durch Verdauungsbeschwerden.
Was in der Schwangerschaft viele nicht als ungewöhnlich ansehen und ich mir deshalb auch keine Gedanken darüber machte, bis bei einem routinemäßigen Bluttest, bei der Vorsorgeuntersuchung, erhöhte Antikörperwerte gefunden wurden, aber lange keine Ursache dafür.
Etwa 6 Monate nach der Geburt meiner Tochter im Januar 2015 waren die körperlichen Symptome plötzlich so heftig, dass ich ernsthaft Angst bekam an Darmkrebs erkrankt zu sein.
Eine Darmspiegelung kam dann zu dem Ergebnis, dass es „nur“ ein Entzündung im Enddarm war.

 

 

Ich suchte nach Möglichkeiten auch auf natürliche Weise über die Nahrung, die Entzündung in meinem Körper auszuheilen und mich langfristig davor zu schützen, neben einer 30 tägigen medikamentösen Behandlung.

Gerstengras schien die perfekte Lösung zu sein, da es aufgrund seiner Inhaltsstoffe und Eigenschaften den Körper mit vielen wichtigen Vital- und Nährstoffen versorgt, einen sehr basischen Einfluss hat und Entzündungen hemmt.
So begann ich täglich Gerstengraspulver eingerührt in Wasser zu trinken, aber auch Kurkuma und Ingwer möglichst täglich in meine Ernährung einzubauen.
Nach kurzer Zeit war ich vollkommen beschwerdefrei.
Was genau jetzt dazu führte, dass mein Darm sich so schnell regenerieren konnte, weiß ich nicht mit Gewissheit.
Viele mögen jetzt denken, klar die Medikamente.
Doch ich bin überzeugt davon, dass uns wirklich langfristig, nur der regelmäßige Verzehr wertvoller Lebensmittel gesund und leistungsfähig hält.
Ich neige dazu unter Anspannung und Druck mit Magen und Darmbeschwerden zu reagieren, habe aber bis heute keine ernsthaften und vor allem keine entzündlichen Probleme mehr.

Ob es nun zu meiner Heilung beigetragen hat oder nicht, Gerstengras ist ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung geblieben.
Auch meinen Kindern kann ich so, schnell und einfach eine Extraportion wertvoller Nährstoffe zukommen lassen.

 

 

Doch schauen wir doch einmal genauer auf diese wunderbare Powerpflanze:

Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat sich wie kein anderer mit den positiven Eigenschaften des Gerstengrases befasst.
Er hat bereits vor vielen Jahrzehnten über 200 grüne Blattgemüse untersucht und diese miteinander verglichen.
Er stellte fest, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthielt als alle übrigen analysierten Grünpflanzen. Erstaunlicherweise kam er zu dem Ergebnis, dass Gerstengras 11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 5 mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli, 4 mal so viel Vitamin B1 wie Vollkornweizen, 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen und genau so viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs enthält.
Dabei sind seine Inhaltsstoffe auch noch sehr ausgewogen.
Bemerkenswert ist auch der hohe Eiweißgehalt, zwischen 20 bis 25 Prozent, der sich aus den acht essentiellen Aminosäuren zusammensetzt, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann.
Laut Dr. Hagiwara habe er in den Blättern der jungen Gerstenpflanze, die ausgewogenste Nährstoffkonzentration aller bisher untersuchten Pflanzen entdeckt.
Gerstengras enthält zudem hochwertige Aminosäuren, verschiedene B-Vitamine, Vitamin A, C, E und K (Vitamin K ist besonders wichtig für die optimale Verfügbarkeit von Vitamin D),
Kalium, Magnesium, Selen, Silizium, Folsäure, Pantothensäure, aber auch das stimmungsaufhellende Serotonin und Tryptophan…

Der Nährstoffreichtum hängt mit der Photosynthese zusammen, durch die Pflanzen die Energie der Sonne in Wachstumsenergie umwandeln.
Das in der Pflanze enthaltene Chlorophyll, absorbiert die Sonnenenergie, so werden Wasser und Kohlendioxid aufgespalten und in Glucose und Sauerstoff umgewandelt.
Diese Glucose wird zusammen mit Schwefel, Stickstoff, Spurenelementen und verschiedenen Mineralien dazu genutzt, um Eiweiße, Fette und Zellulose zu bilden und Wachstum zu ermöglichen.
Entscheidend ist deshalb der Erntezeitpunkt des Gerstengrases, wenn die noch junge Pflanze aus ganz frischem Grün, nämlich aus chlorophyllreichen jungen Blättern besteht und noch nicht mit der Ausbildung der Ähren begonnen hat.

Gerstengras kann wie anderes grünes Blattgemüse den pH-Werte im Körper auf natürliche Weise regulieren, remineralisiert unsere Mineralstoffdepots und schützt unsere Körperzellen.
Es ist eines der basisch wirkendsten Lebensmittel.

Gerstengras enthält Proanthocyanidine, das sind Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen und Toxinen schützen können, aber auch die Zellen unseres Immunsystems unterstützen.
Sie haben auch eine positive Wirkung auf die Haut und das Bindegewebe.
Gerstengras kann dank dieser Proanthocyanidine, das Risiko für entzündliche Erkrankungen, für Infektionen und auch für Krebs reduzieren.
Da es sich auf Zellebene für unsere Gesundheit einsetzt, also genau dort eingreift, wo jede Krankheit ihren Ursprung hat: direkt in der Zelle.

Wir brauchen Enzyme als Antrieb für die Stoffwechselprozesse.
Dr. Hagiwara fand in Gerstengras mehr als 20 verschiedene dieser wertvollen Enzyme.

 

 

Für den Darm hat Gerstengras auf mehrfache Weise einen positiven Einfluss:
– Es begünstigt die Entstehung eines guten Milieus für die nützlichen, gesunden Darmbakterien.
– Toxine werden unschädlicher, die Entzündungsneigung geht zurück.
– Es reguliert den Wassergehalt des Stuhls.
– Gerstengras hilft der Darmschleimhaut durch besondere Proteine und Ballaststoffe bei Zellaufbau und Zellreparaturen.
– Das enthaltene Chlorophyll wirkt sich nicht nur positiv auf Entzündungen aus, sondern erweist sich auch als sehr unterstützend in der Darmkrebsbehandlung.

Gerstengras senkt das schädliche LDL-Cholesterin und beugt so Herz-, Kreislauferkrankungen und deren Folgen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall vor.

Einige Studien über Gerstengras wurden auch mit Typ-2-Diabetikern durchgeführt.
Sie sind eine Risikogruppe für viel weitere Erkrankungen, da sie oft zusätzlich höhere Cholesterinwerte, erhöhten Blutdruck und Übergewicht haben.
Dabei ergab sich, dass Gerstengras für sie sehr förderlich war, da es sowohl den Cholesterin-, als auch den Blutzuckerspiegel senken kann.

Wenn du etwas recherchierst, wirst du noch einige weitere Vorzüge der kleinen Powerhalme entdecken können.
Gerste ist wirklich eine sehr erstaunliche Pflanze.

Gerstengras lässt sich in Form von Pulver in Rohkostqualität, das es auch in gepresster Form als Kapseln gibt, leicht in die tägliche Ernährung integrieren.
Durch schonende Verarbeitung bleiben ein Großteil der Inhaltsstoffe erhalten.
Aber auch in Form gekeimter Gerstenkörner, also Gerstensprossen oder nach 10-12 Tagen in Form von frischen Gerstengrashalmen.
Diese können entweder zerkleinert verschiedenen Gerichten hinzugefügt werden, mit einer geeigneten Saftpresse zu frischem Gerstengrassaft gepresst oder Smoothies zugegeben werden.

 

 

Im Vergleich zum gepressten Saft enthalten die ganzen Halme der Pflanze wertvolle Ballaststoffe.
Im Saft hingegen sind die Antioxidantien und Vitalstoffe höher konzentriert verfügbar.

Auch wenn wir viel Obst und Gemüse zu uns nehmen so enthalten sie oft nur noch einen Bruchteil der eigentlich enthaltenen Inhaltsstoffe, da diese durch lange Transportwege, Lagerung und Zubereitung deutlich gemindert werden können.

Lebensmittel die wir im Innenbereich, auf dem Balkon oder in unserem Garten selber ziehen und erntefrisch genießen können, sind deshalb eine wunderbare Alternative.
Dazu braucht Niemand ein besonderes Talent: Kräuter, Kresse, Sprossen oder Getreidegräser wachsen recht unkompliziert direkt in der Küche.

Da die allgemeinen Ernährungsgewohnheiten und damit verbundene Bequemlichkeiten (Fertigprodukte) sehr nährstoffarm sind, ist das wertvolle Gerstengras ein einfaches, natürliches und nebenwirkungsfreies Nahrungsergänzungsmittel.

Hochwertige Produkte in Bio- und Rohkostqualität gibt es auch aus deutschem Anbau.

 

 

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