beflügelt

Jahresrückblick 2018

 

Nach meiner Weihnachts-Winterpause möchte ich mich nun gerne mit einem kleinen Jahresrückblick zurückmelden und hier, in einem kleinen Ausschnitt davon, zusammenfassen was sich hier und in mir in 2018 alles bewegt hat.
Gleichzeitig möchte ich eine kleine Vorschau auf die Planungen für 2019 geben.

 

 

Was den Blog betrifft war ich leider nicht so aktiv und konstant unterwegs, wie ich mir das eigentlich zum Blogstart gewünscht und vorgenommen hatte.
Ursprünglich wollte ich gerne 1-2 Beiträge pro Woche veröffentlichen, habe aber schnell gemerkt, dass ich dafür nicht gut genug vorbereitet war und mit einem riesigen zeitlichen Aufwand verbunden ist, der mich schnell die Motivation verlieren lässt und nur zu Lasten der Qualität funktionieren würde.

Mit wenig Erfahrung und in der anfänglichen Euphorie habe ich noch daran geglaubt, dass alles auf jeden Fall so funktioniert, wie ich es mir vorstelle.
„Hallo, hier bin ich!“ und die Welt gerät natürlich in vollkommene Begeisterung.
Rückblickend muss ich über mich selbst ganz schön Schmunzeln und auch ehrlich zugeben:
„Erfolg über Nacht“ funktioniert nicht so, wie sich die Meisten das vielleicht wünschen oder vorstellen.
Selbst wenn in ein Projekt jede Menge Liebe und Planung eingeflossen ist, ist es eben nicht so, dass die Welt nur darauf gewartet hat.

Mit der gleichen naiven Unbedarftheit und einen vollkommen unrealistischen Vorstellung und Erwartungshaltung bin ich an Social-Media rangegangen, um dann etwas schockiert festzustellen, was da eigentlich los ist.
Bis ich meinen Blog und Vie belle gestartet hatte, war ich auf Social-Media überhaupt nicht unterwegs, ich hatte bis Ende 2016 nicht mal ein Smartphone.
Ja, wirklich wahr!
Ich habe es auch nicht gebraucht, mein Leben fand in echt statt.
Bei Facebook oder Instagram war ich nur sehr gezielt unterwegs, über die Verlinkungen bei Blogs oder Podcasts, und nicht angemeldet als aktive Nutzerin.
Ich habe also dort, wie auch mit dem Blog bei 0 angefangen.
Und so viel hat sich seither auch nicht daran verändert.
Wenn ich aktiv schaue, wie schnell sich der Zuwachs der Abonnenten bei anderen entwickelt, dann ist das schon frustrierend für mich, aber inzwischen kenne ich die Zusammenhänge und bin etwas entspannter damit.
Ich lege hier deutlichen Wert auf Qualität, statt Quantität.
Denn wenn ich eins gelernt habe, dann ist es: Die Zahl der „Follower“ hat nicht unbedingt eine besonders große Aussagekraft.
Wenn ich mir anschaue, wie viele Menschen sich aus echtem Interesse mit mir verbunden haben,
(Ich mag das Wort „folgen“ überhaupt nicht, es hört sich so ferngesteuert und  auch etwas abwertend an),
dann macht mich das schon stolz und es freut mich riesig, welche wunderbaren, ehrlichen Kontakte sich dadurch entwickelt haben.
Das ändert natürlich nichts daran, dass es mir tatsächlich auch unangenehm ist, dass Vie belle nur sehr langsam wächst.
Da ich aber weder bereit bin permanent meine Zeit in Social Media zu investieren, gegen meine Überzeugungen zu handeln, überall Kommentare einzufügen um sichtbarer zu sein, anderen zu folgen, damit sie mir auch folgen, wie wild überall likes zu verteilen, ohne Zeit zu haben diese Beiträge tatsächlich zu lesen und wertzuschätzen, noch täglich permanent dort aktiv zu sein, wird sich daran wohl auch erstmal nicht besonders viel ändern.

Das ist inzwischen okay für mich.
Ich kann jedenfalls sagen, dass ich erfolgreich seit September 2018 meine Blockade überwunden habe mich in Bild und Videoform zu zeigen und ich seit 28. September zeitgleich mit meinem ersten Video im Feed, auch endlich begonnen habe Stories auf Instagram zu ergänzen.
Gegen Ende des Jahres habe ich mich bis auf ein letztes Video von den Portraits und Videos im Feed wieder getrennt, die ich unter #FreiFühlFreitag alle 14 Tage mit Selfie und Video im Wechsel bis Ende November veröffentlich hatte. Auch einige andere aussageschwache Beiträge oder Dinge die nicht mehr zu mir und meiner persönlichen Haltung passen, habe ich aus dem Feed gelöscht. Es fühlte sich einfach gut an zum Jahreswechsel auch hier aufzuräumen und diese Abschnitte auch wieder loslassen zu können.
Ich habe allerdings beschlossen mich deutlich öfter zu zeigen, vor allem in Videoform, weil ich das spannender finde, als Selfies oder Porträtfotos, die nur veröffentlicht werden um einem geplanten Ablauf im Feed oder anderen Motivationen zu entsprechen. Was allerdings definitiv geblieben ist, ist das ungute Gefühl mir selbst und anderen wertvolle Zeit zu rauben, wenn diese zu online- oder medienfokussiert genutzt wird.
Ich habe auch schon mal hier etwas genauer darüber geschrieben:

Unbegrenzte Informationen und ständige Inspirationsflut sinnvoll nutzen

Zurück zum Blog –

Auch, wenn sich hier nicht so viel getan hat, wie ich eigentlich gedacht und geplant hatte, konnte sich das Blogarchiv doch mit einigen sehr schönen und gelungenen Beiträgen füllen:

Mein aufwändigster Beitrag, an dem ich bisher am längsten intensiv gearbeitet hatte gleich zu Beginn –

Lieben oder essen? Karnismus verstehen

 

Zwei Wochen später folgte meine ganz persönliche Sicht und ein kleiner emotionaler Rückblick in:

Einfach nur Fleisch? – Wessen Körper essen wir heute?

 

Anfang Februar meine Grünkern-Bolognese-Sauce , denn ja, Klassiker können auch anders interpretiert sehr lecker schmecken!

 

Ein weiteres Highlight im Februar: Zeit für mehr Zeit eine andere Sichtweise auf das Thema Zeit,  abschließend mit einem Link zu meinem ersten und bisher einzigen Gastbeitrag auf einem anderen Blog.

 

Im März habe ich mich dann mit dem Thema Vergleiche beschäftigt:

Ohne Vergleiche – sich selbst anders sehen

 

Die erste größere Pause folgte, bis dann im Mai mein köstliches Beeren-Smoothie -Rezept online ging.

 

Im Juni ein Beitrag zu einem weiteren emotionalen Thema, ein persönliches Erlebnis mit einem jungen Kalb:

Niedlich oder köstlich?

 

Danach kam die längste Blogpause bisher.
Ich steckte in einem ernsthaften Motivationstief.
Dieser Sommer war einfach himmlich und ich wollte lieber jede Sekunde davon intensiv davon geniessen, statt mich um die Weiterentwicklung des Blogs zu kümmern und mich mit meinen inneren Konflikten diesbezüglich zu konfrontieren.
Es lief ohnehin nicht so, wie ich mir das gerne gewünscht hätte und ich brauchte ernsthaft einen bewussten Abstand.

Umso größer der Abstand wurde, desto schwieriger wurde es allerdings auch, mich wieder selbst zu motivieren und mein Warum und den persönlichen Nutzen des Blogs für mich zu verstärken.
Im Oktober war es dann so weit ich beschloss zu drei festen Terminen Blogbeiträge zu veröffentlichen:
Immer zum  8. ,  18. und 28. eines jeden Monats.
Zudem nicht wie zuvor, immer die Reihenfolge der Themenbereiche beflügelt, liebe leicht und lebendig in dieser Weise einzuhalten, um mehr Rezepte einzufügen.
So ist nun jeder zweite Beitrag aus dem Themenbereich „lebendig“.
„beflügelt“ und „liebe leicht“ wechseln sich ab.

Fruchtiger veganer Joghurt

kurz und wenig aufwändig, aber ein wichtiger Schritt zurück in die „Routine“

 

Für den 18. Oktober stellte ich mich endlich dem Thema, vor dem ich mich den ganzen Sommer gedrückt hatte, weil es viel Arbeit und Recherche beinhaltete und ein weiteres sehr empfindliches Thema ist:

Milch, Macht und Märchen

 

Ergänzend dazu mein Rezept für veganen Mozzarrella

 

Im November widmete ich mich ganz dem Thema Liebe, es fügte sich einfach ganz wunderbar in den Themenverlauf ein.

Liebe – Die Antwort auf alle Fragen

 

Ein herbstliches Rezept für Kokos-Kürbissuppe

 

Danach bin ich weiter auf das Thema Liebe eingegangen, mit einem etwas „praktischeren“ Bezug:

Mehr Liebe und Leichtigkeit

 

Den Dezember habe ich komplett Instgram gewidmet.
In einem Selbstdisziplin-Experiment habe ich vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag gegen Mittag, ein Türchen meines Gewürz-Adventskalenders veröffentlicht.
Vom 1. bis zum 31. Dezember gegen Abend, täglich einen #dankbarimDezember-Post.

Das war teilweise sehr hektisch, stressig und ziemlich anstrengend, denn ganz Profi waren natürlich nicht alle meine Bilder und Rezepte vorbereitet, sondern entstanden sogar zeitweise am gleichen Tag an dem sie gepostet werden sollten.
Die Idee für den Adventskalender hatte ich schon im letzten Jahr, ihn mangels Abonnenten aber nicht durchgezogen.
Diesmal habe ich es wieder fast verschieben wollen, weil dann doch plötzlich so überraschend der Dezember nahte und ich nichts vorbereitet hatte.
Ich habe dann aber ganz bewusst für mich beschlossen, diese Aufschiede-Mentalität zu durchbrechen und bewusst im Machen zu bleiben.
Das hat mich ziemlich an meine Grenzen gebracht.
Trotz der starken Frequenzerhöhung und regelmäßigen Posts ist der Abonnentenzuwachs auch nicht explodiert, so wie einige vielleicht vermuten oder vorhersagen würden.
Fazit: „Daily posting“ ist absolut nicht mein Ding und führt auch nicht zu erstrebenswerten Veränderungen.
Für mich nehme ich mit, dass meine Kreativität unter Leistungsdruck nicht unbedingt leidet, aber auch nicht signifikant gefördert wird und dass eine so aggressive Social-Media-Routine nicht unbedingt meine Stimmung und die Qualität verbessert.
Ich bin aber sehr stolz auf mich, es gemacht und bis zum Ende durchgezogen zu haben.
Der Blog hatte einen Monat Weihnachts-Winterpause.

Dieser letzte Blogbeitrag ist aber im Dezember noch entstanden:

Weihnachtsgewürz

 

Persönlich habe auch ich mich im letzten Jahr sehr stark weiterentwickelt.
In 2018 habe ich gleich drei Online-Coachings gebucht, 2 davon „laufen“ noch und ich konnte so ganz intensiv weiter an mir selbst und meinem Mindset arbeiten.
Mehr dazu gibt es ganz bald in Kombination mit meinem nächsten Projekt:

Für 2019 gehe ich den nächsten Schritt raus aus meiner Komfortzone und in die Weiterentwicklung.
Es wird einen „Vie belle-Podcast“ geben.
Das ist fest geplant und ich stecke aktuell mitten in den Vorbereitungen und der Umsetzung.
Das macht mir gerade unheimlich viel Spaß, denn ich liebe nichts mehr, als kreativ sein zu können und etwas Neues zu erschaffen.

Für den Blog möchte ich in der geplanten Ablaufroutine bleiben.
Wie sich der Podcast einfügen wird, habe ich noch nicht final entschieden. Lass dich überraschen 😉

Puuh das war jetzt viel auf einmal und doch noch lange nicht alles…

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.