liebe leicht

Ohne Vergleiche – sich selbst anders sehen

 

Unser komplettes Leben ist auf Vergleichen aufgebaut.
Vergleiche ermöglichen uns Unterschiede und Veränderungen überhaupt erst wahrzunehmen, etwas differenzieren oder in Relation setzen zu können und uns Entscheidungen zu erleichtern.
Vergleichsmöglichkeiten und Gegensätze helfen uns zu verstehen, abzuwägen und beurteilen zu können.
Die Vorteile von Bewertungen und Beurteilungen basierend auf Vergleichen erfüllen, wenn wir sie eins zu eins auf Individuen übertragen allerdings nicht ihren Zweck.

Etwas Individuelles ist nicht vergleichbar, es ist einzigartig.

Unsere Fehleinschätzung hier auch Vergleiche anwenden und daraus schlussfolgernde Bewertungen entwickeln zu können, sind der Ursprung vielfältiger Probleme und negativer Folgen, die überall um uns herum allgegenwärtig sind.
Seinen persönlichen Wert, seine innerliche Erfüllung und Zufriedenheit von Vergleichen abhängig zu machen, hat den vollkommen gegenteiligen Effekt.
Es entfernt uns noch viel weiter von all den Ergebnissen, die wir uns eigentlich durch sie erhoffen.

 

 

Auch Werbung und mediale Beeinflussung funktioniert ganz wunderbar nach diesem Prinzip:
Wir vergleichen und messen uns mit anderen oder dem was sie haben, sehen uns selbst im Mangel, wollen uns oder unsere Situation verändern und verbessern.
Wir glauben deshalb mittels Konsum oder einer Möglichkeit der Selbstoptimierung, die Lösung für das durch den Vergleich entstandene „Problem“ zu finden.

Bietet uns diese Veränderung eine tatsächliche Chance auf echtes Glück und persönliche Weiterentwicklung?

Wir machen uns nicht nur abhängig von äußeren Einflüssen und finanziellen Mitteln,
sondern  schaffen uns eine eigene falsche Realität, deren Werte wir am Grad ihrer Perfektion messen.

Wir vergleichen oft subjektiv und unfair, unabhängig davon, ob ein Vergleich überhaupt möglich ist, mit unvollständigen oder ausgewählten Ausschnitten von Informationen.
Wir sehen nur die besten, repräsentativsten und wichtigsten Ergebnisse und nicht das wirkliche Gesamtbild.
Unser Bewusstsein erkennt die Unterschiede nicht mehr und empfindet diese persönlich erschaffene Welt als real.

 

 

Was ist der Preis für diese vermeintlich perfekte Realität?

Wir fallen komplett aus der Selbstliebe, aus all den dankbaren, wertschätzenden, zufriedenen und erfüllenden Gefühlen.
Wir entfernen uns mehr und mehr von unserem eigenen inneren Zentrum des Glücks.
Denn alles was du jemals wirklich brauchen wirst, ist bereits in dir.
Du kannst es zu keiner Zeit, an keinem Ort finden und es für kein Geld der Welt kaufen.

Der Ort des wahren Glücks bist immer du selbst!

Alle Bereiche in denen du dich bewusst vergleichst bringen deine Ängste und Unsicherheiten ans Licht.
Schau genau hin: In Wahrheit sagen Vergleiche mehr über dich selbst aus, als über andere.
Frag dich ganz einfach: „Will ich das wirklich für mich oder weil ich glaube dadurch, dass was andere in mir sehen oder über mich denken verbessern zu können?“
Es zeigt dir ganz klar deine innere Unzufriedenheit, dein Ungleichgewicht und deine wirklichen Baustellen.
Ein fehlprogrammiertes Unterbewusstsein, prall gefüllt mit negativen Glaubenssätzen, einen Mangel an Selbstliebe, Wertschätzung, Vertrauen und Bewusstsein. Versuche deine wahren Sehnsüchte, Träume und Wünsche zu sehen.
Verbinde dich mit deiner sanften, gutmutigen inneren Stimme.
Dein Herz kennt die Antworten und den richtigen Weg für dich ganz genau.

 

 

Lebe statt gelebt zu werden!

Wenn du dich unbedingt vergleichen möchtest, dann vergleiche dein aktuelles Ich mit deinem früheren Ich und schau dir deine persönliche Entwicklung und dein persönliches Potenzial an.
Lebe in deinem Inneren und nicht am Außen orientiert. Du kannst die Erwartungen der anderen nicht sehen und einschätzen und du musst auch Niemand anderem gerecht werden, außer dir selbst.
Bleibe bei dir und deinen Gefühlen, lerne dankbar zu sein für das was du hast, für alles was bereits ein Teil von dir und deinem Leben ist. Öffne deine Augen und dein Herz für die Fülle, die dich umgibt.
Immer und überall. Wenn du dankbar bist, kannst du dich nicht schlecht oder im Mangel fühlen.
Jeder kann etwas finden für das er dankbar ist und die guten Gefühle in sich wachsen lassen.
Nimm bewusst und achtsam wahr und versuche die Welt ohne die Filter der Bewertung oder Perfektion zu sehen. Distanziere dich von deinen Gedanken.
Das kannst du ganz bewusst üben und dich immer wieder selbst daran erinnern.

Hab Vertrauen in dich und deine Einzigartigkeit, trau dich ganz authentisch einfach du selbst zu sein, denn alle anderen gibt es schon.

Die Welt wartet nicht auf ein perfektes, fiktives Ich, sondern auf DICH!

 

 

Atme tief durch und hör auf dein Herz.  Mach es dir leicht – Sei einfach Liebe!

 

 

 

 

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