beflügelt

Selbstzweifel loslassen – Glaub an dich!

 

Wie das Wort es schon so treffend beschreibt: Selbstzweifel sind die Zweifel, die wir mit uns und dem was uns als Person auszeichnet verknüpfen. Das kann beispielsweise unser Aussehen betreffen, unsere Wirkung auf andere, unseren Wert für die Gemeinschaft, unsere Fähigkeiten…

Je mehr wir uns diesen Selbstzweifeln hingeben, desto mehr bestimmen sie unser Verhalten.
Wir meiden Situationen in denen wir mit Kritik oder dem Urteil anderer in Kontakt kommen könnten.
Wir trauen uns selbst nicht zu, es schaffen zu können.
Wir sprechen nicht über das was uns wirklich wichtig ist oder uns persönlich ausmacht aus Angst vor Ablehnung, Blamage oder Misserfolg.
Aus diesen Gründen geben wir vielleicht sogar unsere Ideen, Wünsche und Ziele auf, mindern unsere Möglichkeiten für Veränderungen und Wachstum.
Wir machen uns durch Selbstzweifel handlungsunfähig und nichts kann sich verändern oder verbessern.

Ist dieser Stillstand vielleicht sogar der erste Schritt zurück?
Jedenfalls wird die Verschwendung kostbarer Zeit dadurch immens gefördert.

Doch egal wie stark du an dir zweifelst, wie sehr du versuchst dich selbst auszubremsen oder zu blockieren:
Tief in deinem Inneren gibt es einen Teil, der sich nicht daran hindern lassen kann, an dich und deine Kraft zu glauben.
Wie nah erlaubst du dir, diesem Teil von dir zu sein?

 

Wir verlernen an uns zu glauben

Negative Selbstgespräche und andere innere Faktoren, können ein vielfaches lähmender sein, als die tatsächlichen Einflüsse mit denen wir von außen konfrontiert werden.
Diese Art sich selbst auszubremsen ist erschreckenderweise zu einer unserer schlechten Gewohnheiten geworden.
Mit Selbstverständlichkeit an uns und unser Können zu glauben, beherrschen wir als Kinder perfekt, aber dann verlieren die meisten von uns diese Fähigkeit immer mehr.
Wenn wir oft für unsere Fehler und unser Fehlverhalten kritisiert werden, die Erwartungen an uns sehr hoch sind und wir das Gefühl haben, ihnen nicht gerecht werden zu können, beginnen wir an uns zu zweifeln.

Irgendwann schenken wir den Stimmen von außen mehr Bedeutung, als unserer eigenen inneren Überzeugung.
Wenn wir es oft genug gehört und wiederholt daran gedacht haben, beginnen wir zu glauben, dass diese äußeren Stimmen, unserer eigenen entspricht.
Wir haben diese Informationen verinnerlicht, nehmen sie widerstandslos an und hören auf daran zu zweifeln, ob es wirklich wahr ist.

(Welche Folgen es noch haben kann, wenn wir den Eindruck haben nur Liebe und Anerkennung zu bekommen, wenn wir immer alles „richtig machen“, habe ich in diesen Artikel über Perfektionismus bereits genauer beschrieben.)

Es liegt nun an dir wie viel Kraft du deiner inneren Wahrheit und Weisheit zurückgibst, die es eigentlich besser weiß.

Stell deine innere Stimme wieder lauter!
Verbinde dich wieder mehr mit deiner Intuition, mit deinem Herzen.
Trainiere mit Überzeugung wieder an dich zu glauben.

 

 

Erobere deine innere Freiheit zurück!

Es ist jetzt deine freie Entscheidung, wie tief sich eine Information in dir verankert.
In unserer kindlichen Naivität, sind wir davor nicht geschützt.
Wir lernen zu glauben, was uns immer wieder erklärt wird.
Wir lernen richtig zu sein und richtig zu funktionieren.
Als Erwachsenen halten wir weiter an diesen „Programmierungen“ fest, wir hinterfragen sie nicht mehr.
Aber dein Gehirn, dein Denken, deine Gefühle sind veränderbar.
Du kannst selbst entscheiden, was du denken möchtest, was du wählen möchtest zu glauben!
Deine Selbstzweifel verschwinden, wenn du dich wieder auf dich selbst, deinen Wert, deine besonderen Fähigkeiten und Stärken konzentrierst.

Du kannst dich dazu entscheiden, wieder vollkommen frei daran glauben, dass alles bereits in dir ist.
Das nichts falsch oder fehlerhaft an dir ist.
Deine Individualität ist deine größte Stärke.
Sie zu unterdrücken, um  dazuzugehören, „normal“ zu sein, mehr geliebt zu werden, trennt dich von deiner wunderbaren, unverwechselbaren Einzigartigkeit.

Es gibt so viele Möglichkeiten, sein Bewusstsein, Denken und Fühlen zu erweitern.
Je mehr wir mit uns selbst verbunden sind und unsere eigene Identität leben, desto weniger Macht haben äußere Einflüsse, Vergleichsfaktoren oder das was andere über uns denken oder sagen (könnten) über uns.

Vergleiche mit anderen sind das schlimmste Gift für unser Selbstwertgefühl und ein perfekter Nährboden für Selbstzweifel.
Wie soll es auch positiv für uns ausgehen, wenn wir uns unbewusst nur auf die Stärken und Erfolge anderer konzentrierst und diesen dann im Gegenzug unsere Schwächen und Misserfolge gegenüberstellen?

(Warum diese Art von Vergleichen Niemanden weiter bringen und wie wir uns ohne Vergleiche, selbst anders sehen können, kannst du hier genauer nachlesen.)

 

Nur deine eigene Meinung über dich, zählt wirklich

Andere denken immer über dich, was sie denken wollen – egal was du tust oder nicht tust, darauf kannst du keinen Einfluss nehmen.
Aber: Du selbst,  bist dir bewusster und wichtiger, als alles andere!
Niemand kann dich so gut kennen, wie du selbst.
Niemand kann dich verändern oder verbiegen, wenn du es nicht zulässt.
Die einzig wichtige und entscheidende Meinung über dich, ist deine eigene!
Wie diese Meinung ist, hast du selbst in der Hand. Du hast zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit sie zu verändern und dich zu verändern.
Du kannst lernen, dich von Energien und Gedanken zu lösen die dich und dein Wachstum bremsen.
Du entscheidest aus welcher Perspektive du etwas betrachtest.

So kann jede Herausforderung, als eine Chance für persönliches Wachstum erkannt werden.

 

 

Ängste in positiven Antrieb verwandeln

Ängste können zu unserem Antrieb werden.
Wir können mit unserem Handeln etwas positiv verändern, wenn wir unserem Herzen mehr Kraft geben, als unserem Kopf.
Die Energie unseres Herzens ist so viel größer, als die unseres Kopfes.
Wir können diese Energie nutzen um stärker zu werden, als alles was uns jetzt noch bremst, blockiert oder zurückhalten will.

Ein Problem zu erkennen, es zu verstehen oder sich tatsächlich davon zu lösen, das sind zwei verschiedene Dinge.
Zu wissen was das Problem ist, ist gut, aber es verschwindet dadurch nicht automatisch.
Auch Angst wird niemals ganz weg sein, denn sie ist schließlich da um uns zu helfen, um uns zu schützen.
Ängste verschwinden nicht, wenn wir versuchen sie einfach zu unterdrücken, im Gegenteil, es verstärkt sie sogar noch.
Sie sind immer ein Teil von uns und wir sollten uns liebevoll damit verbinden und nicht verbissen gegen sie ankämpfen.
Wir haben immer die Möglichkeit, der Angst weniger Kraft zu geben, als den Wünschen in unserem Inneren.
Diesen Wünschen, die uns beflügeln und tragen, sollten wir unsere Energie widmen.
Etwas mutiges zu tun, bedeutet nicht dass wir uns von Angst befreit haben, es bedeutet, dass wir stark genug sind, es trotzdem zu tun.
Das wir unseren Glauben an uns, unseren Möglichkeiten zu wachsen und unseren Träumen näher zu kommen, wichtiger erachten, als das Risiko zu scheitern.
Es kann manchmal wichtig sein, auf unsere Angst zu hören, aber im Grunde ist es immer wichtiger, in uns hinein zu spüren und einfach auf unser Herz zu hören.

Es geht darum den nächsten Schritt zu machen, obwohl wir Angst haben, auch wenn er noch so klein ist.
So können wir wieder eine Verbindung zu Vertrauen aufzubauen.

 

Finde deine eigene Wahrheit wieder und sei ehrlich zu dir selbst

Aber was hält dich tatsächlich zurück?
Ist es wirklich wahr, was du dir die ganze Zeit erzählst oder nutzt du es vielleicht einfach als Ausrede, um in deiner bequemen Komfortzone bleiben zu können?
Um dein Nichthandeln besser vor dir selbst und anderen zu rechtfertigen?

Durch diese Ausreden halten wir uns gerne in einer alten Realität fest, die nicht der Wahrheit entspricht.
Viele von uns haben verlernt, absolut ehrlich zu sich selbst zu sein, denn diese Wahrheit kann schmerzhaft und tatsächlich auch sehr unbequem sein – Sie zeigt uns unsere Verwundbarkeit.

 

 

Alles ist möglich

Die Fähigkeit zurückzuerobern wieder ehrlich zu uns selbst zu sein, genau hinzuschauen, Versprechen an uns selbst auch wirklich einzuhalten, öffnet uns den Zugang zu einem Raum in dem alles wieder möglich ist.

Genauso, wie wir die Gewohnheit kreieren können an uns selbst zu zweifeln, können wir es zu einer Gewohnheit machen, mutig unseren Weg zu gehen, obwohl es uns zunächst Angst macht.
So verliert die Angst Stück für Stück ihren negativen Einfluss auf uns.

Egal was es ist, es kann niemals Realität werden, wenn wir nicht ins Handeln kommen.

Doch was ist schlimmer als die offene Frage: „Was wäre gewesen, wenn…?“
Wir können es nur erfahren, wenn wir es ausprobieren, wenn wir es tun.

Wenn du zurückblickst, dann gibt es viele Erfolge in deinem Leben, ruf sie dir wieder ins Gedächtnis, um dir deiner eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusster zu werden.
Umso intensiver du es dir ins Gedächtnis rufst und umso stärker du dich mit den positiven, motivierenden Emotionen verbinden kannst, desto wirkungsvoller werden diese Bilder und Gefühle für dein Selbstvertrauen. Diese Bilder und Gefühle kannst du auch für Ereignisse erschaffen, die noch in der Zukunft liegen und mit deinen Plänen und Wünschen zu tun haben.
So kannst du maximal von der antreibenden Kraft der Visualisierung profitieren, denn so programmierst du mehr und mehr dein Unterbewusstsein um.
Versuche zudem deine negativen Selbstgespräche umzukehren. Durch bewusste Umformulierungen kannst du sich selbst stärken und leichter ins Handeln bringen.
Eine andere Sichtweise auf die Dinge verändert auch deine körperlichen und emotionalen Reaktionen darauf.
Werde achtsamer und liebevoller mit dir, denn schließlich bist doch du, dein bester und vertrautester Freund.

 

Einfach machen, machen, machen

Innere Konflikte lösen sich nur auf, wenn wir uns entscheiden mit all unseren Teilen in eine klare Richtung zu gehen.
Wenn wir mit dem Hin und Her aufhören und nicht mehr gegen uns selbst kämpfen.

Es geht nicht vordergründig darum bereit zu sein, den perfekten Zeitpunkt zu finden oder einen sicheren Plan zu haben.
Es geht vielmehr darum „verrückt“ genug zu sein es trotzdem zu tun.
Die Bereitschaft auch Wege zu gehen, die wir in diesem Moment noch nicht sehen können.
Diesem Antrieb aus uns heraus einen Ausdruck zu verleihen. Sich einfach zu entscheiden.

 

 

Die Kraft der Entscheidung

Triff bewusste Entscheidungen und nutze die Energie, die dadurch frei gesetzt werden kann.
Eine Entscheidung ist so viel kraftvoller als es Abwarten, Abwägen und Zweifeln jemals sein könnten.
Es befreit dich aus diesen engen Strukturen, die meist selbst konstruiert sind.
Wir sind zu keiner Zeit gezwungen, ein Opfer der Umstände, anderer oder uns selbst zu bleiben.
Jeder neue Moment ist eine neue Möglichkeit für eine kraftvolle Entscheidung. Genau jetzt!

 

Beginne wieder an dich zu glauben

Fehler zu machen ist nicht gleichbedeutend damit selbst fehlerhaft oder minderwertig zu sein.

Sobald wir in unseren Gedanken die schlimmsten Szenarien entwickeln, was alles schief gehen könnte, verbinden wir uns mehr mit der Energie von Scheitern, als mit der positiven Energie des Erfolges und des Vertrauens in uns selbst.
Es bringt uns aktiv in eine negative Abwärtsspirale, die schlechte Gefühle und Misserfolge verstärken sich dadurch tatsächlich und die Selbstzweifel wachsen weiter.

Wie wäre es, wenn du dich ab sofort mit der Energie des Gewinners verbindest?
Wenn du einfach an dich und deinen Erfolg glaubst und jedes Scheitern auf diesem Weg annimmst, um besser zu werden?
Das großartige an einem Fehler ist doch, dass wir ihn nicht noch einmal machen müssen, weil wir daraus etwas wertvolles lernen konnten.
Sammle nicht Gründe warum es nicht klappen wird, sondern suche aktiv nach Gründen warum dein Erfolg realistischer ist, als du vielleicht im ersten Moment annimmst.

 

Das Einzige was überhaupt nichts bringt und vollkommen sinnlos ist, sind Selbstzweifel!

 

 

 

 

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