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Vegane Schupfnudeln – Grundrezept

 

Selbstgemacht schmecken sie einfach ein vielfaches besser und werden, wenn sie in der Pfanne angebraten werden, so richtig schön knusprig.
Zugegeben, dieses Rezept erfordert ein wenig Vorbereitung, Übung und einen zeitlichen Aufwand, doch es lohnt sich so sehr!
Ich finde es unheimlich entspannend mit Teig zu arbeiten.
Was auch wirklich Spaß macht, ist die Schupfnudeln in Teamarbeit herzustellen.
Meine Kinder lieben es unheimlich ihre eigenen Schupfnudeln zu rollen und essen sie anschließend mit noch mehr Hingabe.
Ich zeige dir heute das Grundrezept.
Wie du die Schupfnudeln verfeinerst oder weiterverarbeitest entscheidest du ganz nach deinem Geschmack.
Wir mögen sie gerne, wenn sie nach dem Kochen goldbraun in etwas Öl angebraten werden und essen sie dann mit Zimt-Zucker karamelisiert zu Apfelmus oder deftig zu Sauerkraut mit Röstzwiebeln, Wirsing in Cashewrahm, oder zum Beispiel zu Champignons in einer cremigen Soße…
Die Möglichkeiten sind unendlich.
Sie lassen sich auch wunderbar am Vortag zubereiten und gekocht im Kühlschrank aufbewahren, können aber auch gekocht und anschließend tiefgekühlt gelagert werden.
Am besten schmecken sie jedoch ganz frisch.

Der Teig läßt sich auch wunderbar zu kleinen Kartoffelbällchen, Talern oder Gnocchis formen.
Es schmeckt ganz wunderbar, wenn ein Teil der Kartoffeln oder auch die komplette Menge, durch Süßkartoffeln ersetzt wird.
Statt Hartweizengrieß kann auch Dinkelgrieß verwendet werden.
Der Teig kann beliebig gewürzt oder auch mit gehackten Kräutern ergänzt werden.

 

Zutaten

 

Für etwa 1600g fertige Schupfnudeln:

1Kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder mehlig kochend)

500g Hartweizengrieß

2 EL Kartoffelmehl (oder Speisestärke)

2 TL Salz

eine Prise  gemahlene Muskatnuss

 

Zubereitung

 

Die Kartoffeln waschen, je nach Größe halbieren und  etwa 20 Minuten lang weich kochen.
Abgießen, etwas abkühlen lassen, schälen und anschließend noch warm durch eine Spätzle- oder Kartoffelpresse drücken, bzw mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
Komplett abkühlen lassen.

 

Die übrigen Zutaten hinzufügen.

 

Auf der Arbeitsfläche grob vermengen.

 

Solange verkneten, bis  ein gebundener Teig entsteht.

 

Den Teig in Scheiben schneiden und zu länglichen Rollen formen. Einzelne etwa gleich große Portionen abteilen.

 

Immer wieder etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und die Fingerspitzen geben, die Teigportionen vorsichtig vor und zurück rollen.
Die Enden spitz zulaufen lassen.

 

Den kompletten Teig auf diese Weise verarbeiten.
Die fertigen Schupfnudeln etwas bemehlen, damit sie nicht aneinander kleben.

 

In einem großen Topf  leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.
Den Herd auf mittlere Hitze zurückschalten. Nun von Hand die Schupfnudeln nach und nach in das Wasser hineingeben.
Das Wasser sollte leicht köcheln, damit die Schupfnudeln sich nicht am Boden des Topfes absetzen und festkleben.
Eventuell mit einer Schaumkelle zwischendurch vorsichtig rühren und auflockern.
Kocht das Wasser zu stark kann es passieren, dass die Schupfnudeln zerfallen!

 

Nach und nach steigen die Schupfnudeln an die Wasseroberfläche.

 

Den Topf im Auge behalten.

 

Nach etwa 10 Minuten sind die Schupfnudeln gar und schwimmen alle an der Wasseroberfläche.

 

Nun können sie durch ein größes Sieb oder einen Dampfgareinsatz zum Abtropfen abgegossen werden.
Jetzt sind sie direkt bereit zur Weiterverarbeitung oder zum Genießen.
Sollen die Schupfnudeln noch angebraten werden  ist es wichtig, dass sie nicht zu feucht sind, damit das Öl nicht aus der Pfanne herausspritzt.

 

 

 

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