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Veganes Rührei

 

Das Eier nicht alternativlos sind, zeigt sich schon eindrucksvoll beim veganen Backen und den vielfältigen Möglichkeiten Eier zu ersetzen.
Aber auch für klassische Eierspeisen, wie Rührei oder sogar Spiegelei gibt es inzwischen zahlreiche kreative, pflanzliche Rezepte.
Ich möchte hier heute ein einfaches und schnelles Rezept zeigen, dass eine wunderbare, kleine, leichte Mahlzeit ist.
Eine Alternative zum süßen Frühstück oder eine gute Ergänzung zu einem Brunch oder einer abendlichen Brotzeit.
Ganz wie du es am liebsten magst.

 

 

Zutaten für 2 Portionen

200g fermentierter Tofu  („normaler“ Tofu funktioniert natürlich auch, aber die Konsistenz, der feinere Geschmack und auch die positiven, gesundheitlichen Vorzüge von fermentiertem Tofu machen ihn zu unserem Liebling für „Rührei“, Quiche oder Käsekuchen)

30g Cashewkerne  (über Nacht eingeweicht oder mindestens für 3-4 Stunden)

Wenn es schnell gehen muss kann auch Cashewmus verwendet werden, hier würde ich eher die Kombination mit Wasser empfehlen.
Durch das Cashewmus verändern sich Geschmack und Konsistenz ein wenig.
Probier aus, was dir besser schmeckt! –

60g Pflanzendrink  (oder Wasser)

etwas Olivenöl oder ein anderes Pflanzenöl

Paprikapulver edelsüß

Kurkumapulver

Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 

etwas Gemüse nach Belieben

Ich verwende hier:
4 kleine Champignons, ein paar Cherrytomaten,
eine Lauchzwiebel mit Grün (wird das Grün in feine Streifen geschnitten kringelt es sich sehr dekorativ, wenn es in kaltes Wasser eingelegt wird)

frisch gehackte, glatte Petersilie

 

Außerdem ein blanchiertes Wirsingblatt zum Anrichten ( das ist natürlich optional ;-))

 

Zubereitung

Das Einweichwasser der Cashewkerne abgießen und sie kurz etwas abspülen.
Die Cashewkerne zusammen mit 60g Flüssigkeit, etwa 50g vom Tofu und einer Prise Salz, mit einem Stabmixer fein pürieren.
( So ist der Abwasch einfacher und es geht schneller, bei größeren Mengen lohnt sich aber der Einsatz eines Standmixers.)

In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen.

Restlichen Tofu entweder mit der Gabel zerdrücken oder mit den Fingern direkt in die Pfanne bröseln.

Goldbraun anbraten, dann 1/4 TL Paprikapulver und 1/4 bis 1/2 TL Kurkumapulver und etwas Salz dazugeben und verrühren.

Die Pfanne vom Herd nehmen und das Cashewgemisch hinzugießen.
Schnell miteinander vermengen, die Restwärme reicht bei dieser kleinen Menge aus und die Konsistenz bleibt so saftiger und ei-ähnlicher.
Natürlich kann es auch miteinander noch weiter angebraten werden.
Probier aus, wie es dir am Besten schmeckt.

 

Auf Tellern anrichten und etwas frisch gemahlenen Pfeffer darübergeben.

 

Wenn Gemüse dazu serviert wird kann es entweder separat oder bereits zusammen mit dem Tofu in der Pfanne leicht angedünstet oder gebraten werden.

Ich brate das Gemüse getrennt und serviere es in einer Schale dazu, oder ich gebe es direkt oben auf den Rührtofu.

 

Dazu schmecken wunderbar, frisch gehackte Kräuter.

 

In meiner Variante verwende ich glatte Petersilie.
Aber auch mit Schnittlauch, Knoblauch und Basilikum, Chili und Koriandergrün, Currypulver, anderen Kräutern, Gewürzmischungen oder Gewürzpasten…lassen sich spannende Geschmackskombinationen zaubern.
Auch die Gemüsezugabe ist wunderbar flexibel und läßt sich je nach Gewürz- und Geschmackskombination variieren.
Die Zugabe des schwefelhaltigen Schwarzsalzes „Kala Namak“ beim Anrichten, bringt zusätzlich das typische Eiaroma, es ist aber mit Vorsicht zu dosieren.

 

 

 

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